Unsere Arbeitswelt befindet sich schon länger in einem fundamentalen Wandel: Was gestern noch als «New Work» gefeiert wurde, ist heute nur die Fassade einer viel tiefergehenden Transformation.
Wir bewegen uns in eine Ära, die von lebendigen, lernfähigen und menschenzentrierten Ökosystem geprägt ist und nicht länger von starren Strukturen. Dabei wird Arbeit zum Raum für Sinnstiftung, Resonanz und persönliche Entwicklung. Für Quant ist das keine Theorie – sondern Realität.
Unser Weg: von der Idee zur Realität
Seit dem 1. Januar 2024 gilt bei Quant: 36 Stunden auf vier Tage verteilt. Der Weg dorthin war kein Sprung ins kalte Wasser, sondern ein sorgfältig geplanter Prozess. Weniger Zeit bedeutet nicht weniger Leistung – im Gegenteil. Die Umstellung verlief nicht ohne Reibung. Dichtere Wochen, neue Routinen, mehr Disziplin. Doch die Ergebnisse sprechen für sich: höhere Mitarbeiterzufriedenheit, stärkere Identifikation und positive Resonanz bei Kunden.
Was wir gelernt haben
Die 4-Tage-Woche ist kein isoliertes Projekt, sondern Teil eines umfassenden Kulturwandels innerhalb unserer eigenen Unternehmung. Wir verstehen sie als Experimentierfeld für die Zukunft der Arbeit. Dabei orientieren wir uns an sieben zentralen Handlungsfeldern:
- Flexible Arbeitsmodelle – mehr Zeitwohlstand für Mitarbeitende
- Führungskultur neu denken – von Kontrolle zu Vertrauen
- Etablierung cross-funktionaler Teams – Wissenstransfer statt isolierter Silos
- Digitale Infrastruktur ausbauen – KI als Partner, nicht als Gegner
- Unternehmenskultur transformieren – Resonanz statt reiner Effizienz
- Kompetenzen fördern – Skills-First statt Degree-First
- New-Work-Räume gestalten – Orte für Begegnung und Kreativität
Kulturwandel statt einmaliger Massnahme
Die 4-Tage-Woche ist für Quant kein abgeschlossenes Projekt, sondern Teil eines grösseren Mindset-Wandels hin zu einer neuen Arbeitsweise und FLOW-Kultur. Absolut entscheidend ist auch das Bewusstsein, dass dieser Wandel Zeit, Sensibilität und stetige Anpassung braucht. Es bedeutet auch, dass wir weiter «experimentieren» und aus unseren Erfahrungen lernen.
Die 4-Tage-Woche zeigt, dass mutige Veränderungen funktionieren können – wenn sie sorgfältig vorbereitet, technologisch unterstützt und kulturell verankert werden. Für uns auch ein Beweis, dass weniger Zeit nicht weniger Leistung bedeuten muss, sondern im Gegenteil Motivation, Attraktivität und wirtschaftlichen Erfolg steigern kann und nicht zuletzt einen starken signifikanten Einfluss auf die Zufriedenheit unserer Mitarbeitenden hat.
Verbindung, Sinn und Selbstwirksamkeit fördern
Die Weiterentwicklung unserer eigenen Organisation ist ein permanenter Prozess, dabei braucht es Mut und Bereitschaft für Veränderung. Zukünftig wird dabei emotionale Produktivität des Teams zur Schlüsselressource. Als Organisation sind wir gefordert, Resonanz zu fördern – also echte Verbindung, denn unsere Mitarbeitende suchen in Ihrer Arbeit Sinnerfüllung und Selbstwirksamkeit und wollen gleichzeitig ein lebendiger Teil der Organisation sein.
Personen im Team übernehmen dabei neue Rollen und transformieren sich zu Gestaltern und Beziehungshosts, die psychologische Sicherheit und Vertrauenskultur für die Mitarbeitenden schaffen. Dabei brechen wir mit dem bisherigen Mythos etablierter Führungsstrukturen im Glauben jegliche Entwicklungsphasen im Unternehmen oder der Organisation allein meistern zu können und zu wollen. Bei uns gilt: Wir arbeiten im Team und gestalten den Wandel unserer Organisation gemeinsam mit dem Ziel, die Zukunftsfähigkeit unserer eigenen Unternehmung sicherzustellen.